SCENAR auch für Ihre Praxis 
 

Hintergründe

Was ist SCENAR ?

 

Der Name SCENAR leitet sich aus Self-Controlled-Energo-Neuro-Adaptive-Regulation ab. (Auf deutsch auch unter SKENAR = Selbst-Kontrollierte-Energo-Neuro-Adaptive-Regulation bekannt.) 

 

Entstanden ist die SCENAR-Methode aus der russischen Raumfahrttechnologie. Ziel war, ein Verfahren zu entwickeln, das einfach und überall einsetzbar ist. Federführend hieran beteiligt war Prof. Alexander Revenko, Neurologe und Neuropathologe. Er und sein Team aus Wissenschaftlern entwickelten in Russland eine Impulstherapie, deren Impulse als körpereigen wahrgenommen und deshalb vom Körper so gut "verstanden" werden. SCENAR ist eine sehr sanfte Form der Regulation und ist dem Bereich der Komplementär- oder Regulationsmedizin (Naturheilverfahren) zuzuordnen.

 

Das SCENAR-Verfahren orientiert sich grundsätzlichen an den aktuellen Beschwerden. Die wesentliche Frage, die jeder Scenar-Anwendung zugrunde liegt, heißt:

 

Wo/Was sind Ihre Probleme im hier und jetzt?

 

Die Antwort auf diese Frage bildet die Grundlage für die 1. Anwendung, die meist direkt lokal an der bezeichneten Problemzone stattfindet. Im Unterschied zu vielen anderen Therapieformen werden die konkrete Vorgehensweise und die Art der Anwendung durch das persönliche Empfinden, die individuelle Wahrnehmung und die Antwort aus dem Körper bestimmt. Der SCENAR expert (Therapeutengerät) bietet dabei eine Vielzahl von speziellen Möglichkeiten an, die über die Funktionen des SCENAR home (Heimgerät) deutlich hinausgehen. Beide Gerätevarianten zeichnen sich jedoch durch eine Stimulation der „adaptiven Regulation“ aus. Das heißt, dass die bezweckte Regulation sich anpasst an die Körperantwort (Bio-Feedback). Hierbei verstellt sich der Impuls der Scenar-Geräte permanent in sehr vielfältiger Weise. Achtung: Diese für die Anpassung maßgeblichen Algorithmen und der Original SCENAR-Impuls sind nur in den lizensierten und konform MPG als Medizinprodukte zertifizierten SCENAR-Geräten enthalten.

 

Das Arbeiten mit dem SCENAR ist leicht und schnell erlernbar. Wir sorgen für eine ausführliche Einweisung und beantworten Ihre Fragen. Die Geräte selbst sind absolut mobil, eignen sich somit auch für Hausbesuche oder auf Reisen.

  

SCENAR-Anwendung am Beispiel erklärt 

 

Stellen Sie sich bitte viele einzelne Bausteinchen vor, die nebeneinander in einer Reihe aufgestellt sind. Durch gezielte Impulse am Anfang der Reihe soll eine Kettenreaktion vom ersten bis zum letzten Steinchen ausgelöst werden. Kleine Hindernisse lassen sich leicht überwinden, solange die Impulse geschickt gesetzt werden und sie die Steinchen passend treffen. Dann bleibt die Dynamik erhalten und die Sache läuft. Wird ein Impuls jedoch nicht am Anfang gesetzt, sondern irgendwo entlang der Reihe, wird ein Teil der Bausteinchen nicht von der Kettenreaktion erfasst. 

 

Mit der Frage nach dem "Hier und Jetzt" suchen wir gezielt nach dem Anfang der Reihe, um eine Dynamik entlang der gesamten Reihe zu ermöglichen. Unser Körper signalisiert uns, was momentan unser akutestes Problem ist. Eine aufmerksame Wahrnehmung, ein Hineinspüren im Körper ist wichtig bei jeder SCENAR-Anwendung. Denn die Information über das akute Problem im Hier und Jetzt bildet für Therapeuten und Privatanwender gleichermaßen die Grundlage für die weitere Vorgehensweise. Je exakter das Problem gezeigt und/oder benannt werden kann, desto besser lässt sich „das erste Steinchen“ mit SCENAR bearbeiten. Die Scenar-Geräte werden - wenn möglich - direkt auf die betroffene Stelle angewendet. Die Einstellung der Intensität erfolgt dabei nach individueller Empfindung (leichtes angenehmes Kribbeln). Die individuell angenehm empfundene Intensität ist regelmäßig täglich, ggf. sogar stündlich, verschieden, da im Körper laufend Regulationsprozesse ablaufen.

 

Idealerweise reagiert der Körper richtig und die beabsichtigte Kettenreaktion lässt sich entlang der gesamten Reihe in Bewegung bringen. Sind allerdings Blockaden vorhanden, stockt die Dynamik. Mit SCENAR lassen sich solche Blockaden aufdecken und dann weiter bearbeiten. "Starre" Bausteinchen werden der Ausgangspunkt für die nächste SCENAR-Anwendung. Um hier eine Dynamik zu erzeugen, sind möglicherweise andere Einstellungen (Intensität, Parameter etc.) erforderlich. Manchmal reicht es aus, die Intensität zu erhöhen um mehr Energie in das System zu geben. Wie viel Energie letztendlich benötigt wird oder welche Parametereinstellungen hilfreich sind, ist eine individuelle Körperreaktion. Ein leichtes Kribbeln sollte während der Anwendung spürbar sein. 

 

Dynamik erzielen mit SCENAR

 

Hinter dieser einfachen Vorstellung verbergen sich komplex ablaufende Prozesse. Wichtigstes Ziel ist dabei, durch die Anwendung Dynamik, also eine Veränderung des aktuellen Zustandes, zu erzeugen. Manchmal ist die Veränderung gering, weil nicht alle Bausteinchen in Bewegung gesetzt werden können. Manchmal ist die Dynamik groß, wenn ein richtiger Schwung durch einen Impuls ausgelöst wird.

 

Einige Beispiele für Impulsveränderungen als automatische Anpassungsreaktion wurden mit Hilfe eines Oszillographen veranschaulicht:  

scenar-signal-impuls-large.jpg 

Diese Veränderungen des original SCENAR-Impulses werden nicht vom Therapeuten eingestellt, sondern erfolgen autonom durch das Gerät in Abhängigkeit von den gemessenen Körper-Reaktionen. Natürlich können die Scenar-Systeme mit dem Ziel, Dynamik und Regulation in Ihren Körper zu bringen, über die Einstellmöglichkeiten noch wesentlich mehr verschiedene Impulse erzeugen.